Nachdem die Haare einige Zeit trocknen konnten, wird der Breitmachkeil zugeschnitten und eingepaßt. Dieser ist, im Gegensatz zum Kopf und Froschkeil, die aus Birke bestehen, aus Lindenholz, das wesentlich weicher ist als Birke. Der Breitmachkeil verhindert, daß sich die Haare kreuz und quer übereinanderlegen und garantiert ein gleichmäßiges, gut verteiltes Haarband.

Die Haare werden nochmals ausgekämmt und der mit etwas Weißleim bestrichene Keil zwischen die Haare und die Ebenholzzunge des Frosches eingesetzt. Mit leichten Hammerschlägen klopft ihn der Bogenmacher ein. Der Überstand der Keiles wird mit dem Schnitzer abgeschnitten, ohne jedoch die Haare zu beschädigen.

Der letzte Handgriff des Bogenmachers besteht im Signieren des Bogens mit seinem Namen. Der Namensstempel aus Stahl wird dafür auf ca. 150°C erhitzt und kurz in das Stangenende gepreßt.

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