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Geschichte Teil 2

 

Im frühen 16. Jahrhundert gab es viele gesellschaftliche Umbrüche. In dieser turbulenten Zeit wurde auch ein Instrument, das in ähnlicher Form bislang ausschließlich von Spielleuten genutzt wurde im italienischen Sprachraum als höfisches Instrument übernommen. Gleichzeitig wurde das Instrument und damit auch die Spieler dieses Instrumentes gesellschaftlich akzeptiert und erhielt eine  Stellung an den Fürstenhöfen, von Italien ausgehend in ganz Europa. Bei diesem Wandel wurde das Instrument auch handwerklich in einer anderen Methode gebaut, die vom Lautenbau übernommen wurde. Die Laute hatte bereits davor ein hohes soziales Ansehen.

 
  Als führende Werkstatt etablierte sich bereits von Anfang an die Amati Werkstatt in Cremona, die über mehrere Generationen für fast 2 Jahrhunderte den Maßstab im italienischen Instrumentenbau setzte. Sehr viele der anderen Werkstätten orientierten sich an diesen Vorgaben und so ist jede Violine eine mehr oder weniger getreue Kopie dieses Modells. Das beschreibt auch die große Formtreue bei allen Instrumenten, sodass für einen Laien alle Violinen verwechselbar erscheinen. Selbst die frühen Instrumente von ca. 1550 wurden der modernen Spielweise durch stärkeren Bassbalken und anderen Halswinkel angepasst und bis heute professionell und konzertant genutzt.

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 Bahnhof 111, D-29664 Walsrode, Tel.: +49-(0)5161-735 35, Fax: +49-(0)5161-716 41
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Stand: 16. November 2006