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2009 COLOR - Das österreichische Fachmagazin für Boden, Wand  und Decke

2009 CHEFIN - Frau in der Wirtschaft

2008 Fair LIVING

2007



2006 Beate Wagner Sendung "Dekorationsmalerei"
bei "ORF Willkommen Österreich"
mit Lissi Engstler

2006 DOMUS Einrichtung/Ausstellung

Wiener Einkaufstrassen 2004
"Kunstinsel der Linie 52" - DIE SONNENINSEL

2003 Bilder von Beate Wagner bei "VERA"

Brigitte 2002 "Kunst auf Porzellan"

 

Ausstellung in der Galerie 5-art im Bezirksamt Margareten 17.1.2001

Begrüßung und Eröffnung durch den Bezirksvorsteher Ing. Kurt Ph. Wimmer Einführende Worte Dr. Karl Reinhard Krierer

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freunde der Kunst! Mit den Begriffen einer unendlichen Phantasie, Formenfreude und vor allem grenzenlosem Farbenthusiasmus könnte man das Wesen umschreiben, das Beate Wagners derzeitiges Schaffen ausmacht. Wer gerne phantastische figurative Bildwelten betrachtet, wer Formenpluralismus schätzt, und wer die überschwengliche Nutzung der künstlerischen Farbpalette liebt, der wird Beate Wagners Malerei in Herz und Auge schließen. Auch mir geht es immer wieder so, wenn ich bei einer der Präsentationen aus ihrem mittlerweile gigantisch angewachsenen Oevre dabei sein kann. Abgesehen davon, daß Kunst mit Können zu tun hat, mit dem Einsatz der Fertigkeiten, des einmal Erlernten, spiegelt sie immer auch etwas Persönliches. Beate Wagners bildnerisches Werk breitet viel von ihrer Persönlichkeit vor unserem Auge aus: Dem befangenen Blick mag es schillernde Oberfläche sein; dem Schauen, das gerade Gesehenes inhaltlich zu erforschen und zu interpretieren trachtet. Beate Wagners Bilder machen das freilich auch möglich. Jeder mag in den oft vieldeutigen Chiffren das erkennen, was ihm sein assoziatives Formengedächtnis möglich macht. Jeder mag sich sein eigenes Exzerpt aus der Phantasie der Künstlerin erschaffen und so den, mit dem letzten Pinselstrich abgeschlossenen Schöpfungsakt für sich erneuern und ihn fortführen. Farbwanderungen, hat Beate Wagner einmal geschrieben, sinnliche und genußvolle Farbwanderungen seien ihre Bilder. Wahrscheinlich empfinden Sie, verehrte Gäste dieser Vernissage, das genauso, wie die Künstlerin es auch sprachlich zum Ausdruck gebracht hat. In der Tat kann der Betrachter Wagners Bildwelten erwandern, an ihnen vorbeiflanierend, durch sie hindurch mit seinen Blicken reisen, sie optisch in sein Inneres aufnehmen und die auf dem Papier, der Leinwand, dem Holz oszillierenden bunten Schichten in sich selbst zur Schwingung bringen. Man kann sich mithilfe dieser Bilderparade - und dies ganz im Sinne der Künstlerin - auf phantastische imaginäre Reisen begeben, kann ihre pittoresken Vorgaben gleichsam zum Medium seines eigenen Träumens machen. Ihre ganz privaten Bilder - und ich paraphrasiere sie nun - ihre ganz privaten Bilder seien nicht nur Farbwanderungen, sie sind auch gleichzeitig Reiseberichte über Landschaften der Imagination, mit Farbfeldern, wie kleine, in mannigfacher Farbpracht blühende Gärten angelegt. Gärten, die manchmal aussehen wie Schatzkarten, oder die zuweilen an archäologische Grabungsplätze erinnern; Orte, die einen zum Suchen einladen; Plätze, die neugierig machen und zu einer visuellen Erlebnisreise ermuntern; die zum Verweilen, die zum Bleiben verführen, die wollen, daß ihre Emotionsgeladenheit spürbar werde und sich auf den Betrachter übertrage. Wünsche und Sehnsüchte können es sein, die Menschen zum Wandern bewegen, sie zu Reisen veranlassen, sie von einem Ort zum andern bringen. Beate Wagner ist von Anbeginn ihres Schaffens eine ganz bewußt Ruhe- und Rastlose gewesen; keine Getriebene, vielmehr eine Künstlerin und Frau, die gesucht hat, die suchen wollte, und es nach wie vor tut; eine Künstlerin mit immenser Schaffenskraft, die - wenn auch vielleicht zuerst instinktiv - um die Bedeutung der Veränderung, des Ortswechsels, des sinnlich erfahrbaren Nomadisierens wußte, und die ihre schier unerschöpfliche Energie schließlich dem einen Ziel nutzbar machen konnte, nämlich ihre Welterfahrung in den Dienst ihres Schaffens zu stellen. Die Topographie ihrer Lebensszenerie legt ein erstaunliches Zeugnis ab. Zunächst Westfalen in Deutschland - dann Stuttgart - Kassel; dort und weiters in Frankfurt am Main, in Hamburg und Amsterdam vor nunmehr gut 16 Jahren die ersten Ausstellungen. - Hildesheim, München. Schließlich 1987 Ägypten, die beiden folgenden Jahre Nordafrika, danach fernab in Südostasien. 1990 ist unsere Künstlerin (diesmal mit einem öffentlichen Förderungsstipendium) in Italien, dann wieder in Deutschland. Dieser globale Bewegungshorizont geht bei Wagner mit einer nahezu unglaublichen Vielfalt von Tätigkeitsbereichen einher: Noch in den früheren 70er Jahren zur Schriftlithographin und Druckvorlagenherstellerin ausgebildet, war sie in der Folge in diesem Bereich und als Reprophotographin tätig. Anfang der 80er Jahre beginnt sie mit dem Eintritt in die Freie Kunstschule Stuttgart und dann die Hochschule für Bildende Kunst in Kassel mit der Konkretisierung ihres Eigenbildes als schöpferische Person - wenn ich das so interpretieren darf. Der Grafikbereich im weiteren Sinne ist es, dem sie sich zunächst widmet, Lithographie, Radierung, dann aber auch Landschaftsmalerei, Fotografie. Sie macht Illustrationen, gestaltet Buchtitel, Plakate; versucht sich in Trickfilm; lernt noch - vor der Zeit der Digitalisierung der Medien - mit dem Bleisatz umzugehn. Zeitschriftenlayout ist ein weiteres Stichwort in Wagners Arbeitsleben jener Zeit. Mit der Hinwendung auch noch zur Wandmalerei und Plastik eröffnet sie sich ein Arbeitsfeld, das sie nicht nur damals zur Theatermalerin am Staatstheater in Kassel und Bühnenbildnerin avancieren ließ, sondern noch heute eines ihrer Spezialitäten ist: so tragen zum Beispiel mehrere Lokale der Wiener Gastronomie, aber auch einige private Wohnungen, die unverwechselbaren gestalterischen Züge von Beate Wagner. Parallel dazu übernimmt sie Auftragsprojekte, erstellt Fund- und Rekonstruktionszeichnungen für museale Sammlungen, macht bei Ausstellungsvorbereitungen mit, begibt sich mit Archäologen und Ägyptologen auf Ausgrabungsstätten, wo sie sich für die zeichnerische Aufnahme des verschiedenartigsten archäologischen Fundmaterials einsetzt. 1988 erwirbt sie ihr Diplom als Designerin und erhält den akademischen Titel einer Magistra artium. Es war das Jahr, in welchem sie Deutschland für die Zeit vieler Monate verlassen hat, um in Nordafrika und Südostasien Bilder zu malen und sich der Holzschnitzerei zu widmen. Wieder in der Heimat gestaltet sie Plakate, macht Großflächenwerbung, entwirft Logos für kulturelle Einrichtungen, übernimmt Aufträge der Werbebranche in vielen Städten der Bundesrepublik, arbeitet bei Kulturmagazinen mit. So nebenbei auch noch selber ihre eigenen Ausstellungen zu machen, schien immer selbstverständlich. Hinzu kommt als neues Feature ihres Arbeitens die Einbeziehung des Computers in ihre Arbeitstechniken. Das Jahr 1991 markiert einen bedeutsamen Umbruch in Beate Wagners Leben, der gleichzeitig die Kulturszene unserer Stadt bereichert: sie entschied sich damals für Wien als neue Stätte ihres Schaffens. Ich bin froh, Dich liebe Beate, damals im Verlaufe jenes Arbeitsprojektes kennengelernt zu haben, als wir beide die Neuaufstellung der archäologischen Sammlung der Universität Wien geplant und auch bis zur Ausstellungseröffnung durchgeführt haben. Dies als ganz persönliche Annotation meinerseits. Neben einer ganzen Anzahl weiterer Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, welche Beate Wagners Kunst von Wien über Ungarn bis in das ferne Korea und Japan gebracht haben, bildet im Jahr 1992 die Gründung ihres Studios "Die Erlebnis Agentur" einen besonderen Fixpunkt ihres Werdeganges. Es dauerte denn auch nicht lange, da entdeckte sie unser Stadtmagazin "Der Falter" und kürte sie gleich zwei Jahre nacheinander in seinen Ausgaben Best of Vienna zu "Best of Wandmalerei" und "Best of Illustration". Es wäre nicht Beate Wagner, hätte sie nicht 1997 eine weitere Ausbildung begonnen, die der Porzellanmalerei. Und es wäre nicht Beate Wagner, würde sie da nicht schon fleißig produzieren. Was ich selbst von ihren Kreationen gesehen habe, finde ich wundervoll - man kann bei ihr zum Beispiel ein ganzes Service in Auftrag geben. Unter dem Namen "Erlebnis Agentur" wirbt sie (seit geraumer Zeit auch im Internet) für ihr Wiener Studio, das mit illusionistischer Wandmalerei, Grafik, Porzellanmalerei und Illustrationen eine wahrlich bunte Mischung aus visuellen Wunscherfüllungen anbietet. Ich könnte noch weiter erzählen, denn so manches aus dem ungemein reichhaltigen Schaffensweg der Künstlerin Beate Wagner ist hier ungesagt geblieben: aus jüngerer Zeit etwa ihr kreatives Mitwirken an verschiedensten Veranstaltungen wie Pressefesten bis hin zur Bürgermeisterparty in Wien sowie ihre Tätigkeit als Lehrbeauftragte für Dekorationsmalerei. Aber es soll nun die Kunst selbst zu Ihnen sprechen, die Sie mit einem guten Schluck Wein von Eminger genießen mögen. Ich danke Dir, liebe Beate, und ich danke Ihnen.
Dr. Karl R. Krierer

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2000 Einzelausstellung bei Peek & Cloppenburg Wien
rondo

 

Open-Air-Dia-Show 2000 im 6. Bezirk

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1998 Bezirksreportage 5. Bezirk 10/98
"Bunte Welt der Illusion"


Text: Andreas Budin

Mit ihren phantasievollen Wandgemälden verziert die Designerin Beate Wagner Wohnräume, Restaurants und Büros und bringt damit mehr Farbe in das Leben des Betrachters.
Die Geschichte der Wandmalerei ist so alt wie die Menschheit selbst.
Schon die Höhlenmenschen verzierten ihre Grotten mit farbigen Zeichnungen, um ihrer Phantasie Ausdruck zu verleihen. Heute erlebt diese Kunstform ihre Renaissance. Prachtvolle Gemälde an den Wänden von Restaurants und Privaträumen sind in Spanien, Italien und England bereits gang und gäbe. Doch auch in Österreich ist diese dekorative Art der Malerei stark im Kommen.
Seit 1992 sorgt Beate Wagner mit ihrer "Erlebnisagentur" in Wien für die farbenfrohe Gestaltung von Lokalen, Büros oder Wohnungen. "Ich möchte Menschen zur Experimentierfreudigkeit anregen und Wohnen zum Erlebnis machen", erklärt die deutsche Designerin, die seit sieben Jahren in Margareten ein neues Zuhause gefunden hat.
Durch virtuose Techniken lässt Beate Wagner malerische Scheinwelten entstehen, die durch brillante Farbeffekte die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verwischen. Egal ob exotische Landschaften, phantasievolle Ornamente, Motive aus Antike und Moderne oder Marmorimitationen und verschiedenartige Schattierungen - alles ist möglich.
Der ausgearbeitete Entwurf wird direkt auf die Wand aufgetragen und verwandelt somit jeden Raum zu einem individuellen Kunstwerk.
Aber auch eigene Wünsche und Ideen lassen sich malerisch realisieren - dem Einfallsreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt. Der erfahrene Blick von Beate Wagner ist bei der Verwirklichung der persönlichen Vorstellungen auf jeden Fall hilfreich. "Wenn ich einen Raum betrete, sehe ich sofort, nach welchen Farben er verlangt", erklärt die Künstlerin.
Wer nicht mehr länger Lust hat, von kargen Wänden umgeben zu sein, und mehr Farbe in seinen Wohnalltag bringen möchte, ist bei Beate Wagner genau an der richtigen Adresse. nach oben


1996 Brigitte 18/96 "Verkleidete Wände"
Text: Christa Scheuer



Eine feingeäderte Marmorillusion für den Kamin oder lieber eine Dekoration nach Art mexikanischer Mauermaler? Die Bühnenbildnerin Beate Wagner will Nüchternheit aus Privat-, Büro- und Geschäftsräumen vertreiben. Ihre Entwürfe überträgt sie entweder direkt auf Wandflächen, Türen und Möbel oder auf Verkleidungen. Die sind dann zum Abmontieren und man kann nach Lust und Geschmack einen andern kahlen Platz damit aufputzen. nach oben


Falter "best of" 1996

Text: Reinold Heinritz

Beste Illusionistische Wandmalerei
Schon die Höhlenmenschen schmückten ihre Grotten gerne mit farbigen Zeichnungen aller Art. So gesehen hat sich bis heute eigentlich nicht viel geändert. Doch moderne Troglodyten und Troglodytinnen bescheiden sich nicht mehr mit Jägern, galoppierenden Antilopen und Handabdrücken, sie wollen exotische Dschungel, ihr persönliches Pompeji, ihr winziges Kabinett zur riesigen Halle umgeschminkt. Doch nicht jede/r ist ein geborener Michelangelo und vermag qualitätsvolle Fresken an die fünf Wände zu pinseln.
Beate Wagner macht´s. Ob Wandmalerei (Fresco oder kaschiert mit Leinwänden u.ä.), Layouts für Menüs, Bücher etc., Logos für Bars ("Blues Man" war Kunde) oder exotische Paravants. Sie verleiht Ihrer Stilvorstellung gekonnt Farben. Nach dem Studium der "Visuellen Kommunikation" (von Trickfilm bis Plakate) ist die Diplom Designerin und Theatermalerin seit 1991 als Expertin in Sachen illusionistische Wandmalerei in Büros, Museen, Restaurants und Privatwohnungen unterwegs. Das Tolle dabei ist, daß mann/frau selbst entwerfen kann, Beate Wagner für einen entwirft oder cool einfach bekannte KünstlerInnen und Epochen kopiert werden. Wie wär´s also mit einem Miró am Klo? Und wenn Sie das nächste Mal in eine aufgemalte Tür rennen, wissen Sie, wer Sie da geleimt hat.
 

„Es sind sehr sinnliche und genußvolle Farbwanderungen. Ich durchwandere imaginäre Landschaften, verschaffe fiktive Einblicke, lege neue Farbfelder an wie kleine Gärten und begegne auf diesen Reisen auch hin und wieder kleinen Gefahren und Verletzungen, die wie Brücken über diese Landschaften führen. Manches sieht aus wie Schatzkarten oder Grabungpläne, aber das ist durch meinen Werdegang sehr einfach zu erklären! Ich möchte die BetrachterInnen neugierig machen und somit auf eine Erlebnisreise mitnehmen. Ich nehme mir die Zeit zum Spüren und gewinne Kraft für das Verweilen in dieser emotionsreichen Bilderwelt.“ nach oben


besser wohnen 1994

1994 blues man


 


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