Er wird hierbei mit Hilfe eines Hammers so bearbeitet, daß er zum einen die leicht konische Form des Ringeisens annimmt, wodurch er sich später besser auf den Frosch aufpassen läßt und zum anderen durch die Veränderung der Materialstruktur das Material an Festigkeit gewinnt. Dies ist wesentlich für die Stabilität der Ringplatte, die dem Druck des Breitmachkeiles standhalten muß, ohne sich "aufzubeulen”.

Den Teil des Frosches, an dem der Ringbügel angepaßt wird, nennt man Zunge. Diese Zunge wird mit Schnitzer und Meißel herausgearbeitet und dabei der Sitz des Ringes immer wieder geprüft.

Der Ring muß nach diesem Arbeitsgang straff, aber nicht zu fest am Frosch sitzen.  Sitzt der Ring zu straff, beult sich die Ringplatte leicht nach außen und kann dann, wenn die Zunge auch innen ausgearbeitet ist, zu großen Druck auf diese ausüben, wodurch sich die Gefahr erhöht, daß sich an dieser empfindlichen Stelle Risse bilden.

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